Föderung von Wohneigentum


RatgeberService für den öffentlichen Dienst - jedes Buch nur 7,50 Euro
Die beliebte Ratgeberreihe für den öffentlichen Dienst umfasst acht Titel. Die Bücher sind übersichtlich gegliedert und aktuell. Angestellte, Arbeiter, Beamte, Anwärter und Auszubildende finden auch für komplizierte Vorschriften verständliche Erläuterungen. Jedes Buch kann für nur 7,50 Euro online bestellt werden. Zur Bestellung
Unsere Link-TIPPS:
www.einkaufsvorteile.de I www.hotelverzeichnis-online.de I www.urlaubsverzeichnis-online.de I www.klinikverzeichnis-online.de I www.beamtenversorgung-online.de I
Sie interessieren sich für Beamten-Informationen? Im Doppelpack für nur 17,50 Euro bekommen Sie das Beamten-Info 12 x im Jahr und gratis dazu gibt es 1 x jährlich die aktuelle Ausgabe des Taschenbuches "Wissenswertes für Bamtinnen und Beamte" >>>weiter

Die Eigenheimzulage

Die Regelungen zur Eigenheimzulage haben sich zum 1.1.2004 geändert. Hier erläutern wir die wichtigsten Neuregelungen.

Wann gilt welche Regelung?

Beim Kauf (Erwerb aus dem Bestand, so genannte Anschaffungsfälle) ist der Zeitpunkt des Abschlusses des Kaufvertrags maßgeblich. Wurde er nach dem 31. Dezember 2003 abgeschlossen, gilt die neue Regelung.


Beim Neubau (so genannte Herstellungsfälle) ist maßgeblich, wann mit dem Bau (also der Herstellung) begonnen wurde. Dabei spielt auch eine Rolle, ob ein Bauantrag nötig war:


- Wenn ein Bauantrag erforderlich ist, gilt als Beginn der Herstellung der Tag, an dem der Bauantrag gestellt wird.
- Wenn nur eine Bauanzeige einzureichen ist, gilt als Beginn der Herstellung der Tag, an dem die Bauunterlagen eingereicht werden.




Die alte Regelung beim Neubau wird gewährt, wenn der Beginn der Herstellung vor dem 1. Januar 2004 lag.




Regelung seit Anfang 2004

1. Was ist die Eigenheimzulage?

Mit der Eigenheimzulage fördert der Staat Menschen, die Wohneigentum bilden wollen (Wohnung oder Haus). Die Zulage gibt es bis zu acht Jahre. Sie wird einmal jährlich ausgezahlt.

2. Wie hoch ist die Eigenheimzulage?

Die Eigenheimzulage setzt sich zusammen aus dem Fördergrundbetrag und der Kinderzulage.

Der Fördergrundbetrag beträgt 1 % der Anschaffungs- oder Herstellungskosten, höchstens 1.250 Euro. Beim Kauf einer bereits vorhandenen Wohnung (Erwerb aus dem Bestand) können zusätzlich die Modernisierungsaufwendungen berücksichtigt werden, die in den ersten 2 Jahren anfallen.

Die Kinderzulage beträgt für jedes Kind 800 Euro jährlich. Haben Miteigentümer einer Wohnung zugleich für ein Kind Anspruch auf Kinderzulage, ist die Kinderzulage bei jedem nur zur Hälfte anzusetzen.

Voraussetzungen für die Kinderzulage sind,
- dass der Anspruchsberechtigte (oder sein Ehegatte) im jeweiligen Kalenderjahr des Förderzeitraums für das Kind einen Kinderfreibetrag, Kindergeld oder einen Freibetrag für Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf erhält, und
- dass das Kind zu seinem Haushalt gehört oder zu einem Zeitpunkt im Förderzeitraum gehört hat.

Die Summe aus den insgesamt gewährten Fördergrundbeträgen und den Kinderzulagen darf die Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten der Wohnung nicht übersteigen.

3. Wie lange wird die Eigenheimzulage gewährt?

Der Förderzeitraum beträgt acht Jahre. Er beginnt im Jahr der Fertigstellung oder Anschaffung der Wohnung und endet mit Ablauf des siebten Jahres nach Anschaffung oder Fertigstellung.

Beginnt die Nutzung nicht im Jahr der Anschaffung oder Fertigstellung, sondern erst in einem späteren Jahr, gehen die Jahre des Förderzeitraums verloren, in denen die Wohnung nicht zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurde. Der achtjährige Zeitraum wird nicht verlängert.

Wird innerhalb des Förderzeitraums die Nutzung der Wohnung zu eigenen Wohnzwecken aufgegeben oder die Wohnung verkauft, endet der Förderzeitraum mit Ablauf des entsprechenden Jahres. Der noch nicht ausgeschöpfte Förderzeitraum kann gegebenenfalls auf ein Folgeobjekt übertragen werden.

4. Wird Energiesparen zusätzlich gefördert?

Die so genannte "Ökozulage" ist zum 1. Januar 2003 weggefallen. Zur Zeit nicht mehr zusätzlich gefördert werden der Einbau von Wärmepumpen, Solaranlagen und Wärmerückgewinnungsanlagen. Das gilt auch für den Bau und den Kauf von Niedrigenergiehäusern.

5. Wird die Eigenheimzulage im Rahmen der Einkommensteuererklärung beantragt?

Nein. Für die Eigenheimzulage gibt es bei den Finanzämtern ein eigenes Antragsverfahren.

6. Wer kann die Eigenheimzulage beantragen?

Gewährt wird die Eigenheimzulage nur, wenn zu Beginn des Förderzeitraums bestimmte Einkunftsgrenzen nicht überschritten sind.

7. Welche Einkunftsarten werden in die Berechnung der Einkunftsgrenze einbezogen?

Maßgeblich für die Einkunftsgrenze ist die Summe der positiven Einkünfte aus allen Einkunftsarten. Negative Einkünfte, zum Beispiel Verluste aus Gewerbebetrieb, können nicht gegengerechnet werden.

8. Wie errechnen sich die Einkunftsgrenzen?

Für Wohnungen, deren Zeitpunkt der Anschaffung oder Herstellung nach dem 31. Dezember 2003 liegt, beträgt die Einkunftsgrenze
- bei Alleinstehenden 70.000 Euro,
- bei Ehegatten 140.000 Euro.

Diese Einkunftsgrenze erhöht sich pro Kind um 30.000 Euro. Dazu muss erfüllt sein,
- dass der Anspruchsberechtigte (oder sein Ehegatte) für dieses Kind Kindergeld, einen Kinderfreibetrag oder einen Freibetrag für Betreuungs- und Erziehungsbedarf oder Ausbildungsbedarf erhält, und
- dass das Kind zu seinem Haushalt gehört oder zu einem Zeitpunkt im Förderzeitraum gehört hat.

Für das Errechnen der Einkunftsgrenzen werden alle positiven Einkünfte des Erstjahres und alle positiven Einkünfte des Jahres davor zusammen gerechnet. Erstjahr ist das Jahr, in dem erstmals die Einkommensgrenze nicht überschritten wird.

Unter Berücksichtigung des Halbeinkünfteverfahrens (zum Beispiel für Dividenden) gilt: Die Summe der positiven Einkünfte erhöht sich um die nach § 3 Nr. 40 Einkommensteuergesetz (EStG) steuerfrei bleibenden Beträge und mindert sich um die nach § 3c Abs. 2 EStG nicht abziehbaren Beträge.

9. Wie kommt man schnell auf die Summe der positiven Einkünfte?

Schauen Sie in Ihre Steuerbescheide. Die Summe der positiven Einkünfte und die Hinzu- und Abrechnungsbeträge können Sie den Steuerbescheiden entnehmen, wenn Ihnen diese bereits vorliegen.

10. Was ist, wenn eine Wohnung mehreren Eigentümern gehört?

Sind mehrere Anspruchsberechtigte Eigentümer einer Wohnung und haben diese zugleich Anspruch auf einen Kinderfreibetrag oder einen Freibetrag für Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf für das gleiche Kind , das zu ihrem Haushalt gehört, erhöht sich die Einkunftsgrenze nur um 15.000 Euro.


11. Was passiert, wenn die Einkunftsgrenze im Förderzeitraum über- oder unterschritten wird?

Es kommt manchmal vor, dass die maßgebliche Einkunftsgrenze im Förderzeitraum über- oder unterschritten wird.

Liegen die Einkünfte in einem späteren Jahr des Förderzeitraums über der Grenze, wird die festgesetzte Eigenheimzulage trotzdem weiter ausgezahlt.

Liegen die Einkünfte im möglichen Förderzeitraum anfangs über der Einkunftsgrenze und fallen erst in späteren Jahren darunter, kann die Eigenheimzulage erst ab diesem Jahr beansprucht werden. Eine Nachholung der Eigenheimzulage für frühere Jahre ist nicht möglich.

Beispiel: Die Einkunftsgrenze war zu Beginn des Förderzeitraums überschritten. Im dritten Jahr liegt sie unter den maßgeblichen Grenzen. In diesem Fall kann die Eigenheimzulage ab dem dritten Jahr für die restlichen 6 Jahre gewährt werden.

12. Wann kann die Eigenheimzulage beantragt werden?

Der Antrag kann gestellt werden, sobald die Wohnung zu eigenen Wohnzwecken genutzt wird. Dafür ist der tatsächliche Einzug maßgebend. Beim Kauf einer Wohnung, die Sie vorher gemietet hatten, beginnt die Nutzung zu eigenen Wohnzwecken an dem Zeitpunkt, an dem laut Kaufvertrag Nutzen, Lasten und Gefahr übergehen.

13. Wo ist der Antrag auf Eigenheimzulage zu stellen?

Bei dem Finanzamt, in dessen Bezirk Sie sich nach Bezug der neuen Wohnung überwiegend aufhalten (Wohnsitzfinanzamt).




14. Welche Unterlagen müssen dem Antrag beiliegen?


Bitte legen Sie dem ausgefüllten Antragsformular noch bei:
- den Kaufvertrag bzw. die Baugenehmigung und Baurechnungen mit Baukostenaufstellung,
- einen Nachweis über die Nutzung zu eigenen Wohnzwecken, zum Beispiel eine Meldebescheinigung),
- Unterlagen über die Finanzierung.

15. Muss der Antrag jedes Jahr neu gestellt werden?

Nein. Die Eigenheimzulage wird mit einem Bescheid für den gesamten Förderzeitraum festgesetzt. Ein erneuter Antrag ist nur erforderlich, wenn sich die Voraussetzungen für die Förderung geändert haben (Wegfall der Eigennutzung, nachträgliche Herstellungskosten, Anzahl der Kinder).






16. Wann wird die Eigenheimzulage ausgezahlt?


Im Antragsjahr wird die Eigenheimzulage für das laufende Jahr und für die vorangegangenen Jahre, für die bereits ein Anspruch bestanden hat, zusammen ausgezahlt, und zwar innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Bescheids. Für die folgenden Jahre erfolgt die Auszahlung jährlich, jeweils am 15. März.


Regelung bis Ende 2003

1. Was ist die Eigenheimzulage?

Mit der Eigenheimzulage fördert der Staat Menschen, die Wohneigentum bilden wollen (Wohnung oder Haus). Die Zulage gibt es bis zu acht Jahre. Sie wird einmal jährlich ausgezahlt.

(Regelung bis Ende 2003) 2. Wie hoch ist die Eigenheimzulage?

Die Eigenheimzulage setzt sich zusammen aus dem Fördergrundbetrag und der Kinderzulage.

Der Fördergrundbetrag beträgt
- bei Neubauten: 5 % der Anschaffungs- oder Herstellungskosten, höchstens 2.556 Euro,
- bei Altbauten: 2,5 % der Anschaffungs- oder Herstellungskosten, höchstens 1.278 Euro,
- bei Ausbauten und Erweiterungen: 2,5 % der Herstellungskosten, höchstens 1.278 Euro.

Die Kinderzulage beträgt für jedes Kind 767 Euro jährlich. Haben Miteigentümer einer Wohnung zugleich für ein Kind Anspruch auf Kinderzulage, ist die Kinderzulage bei jedem nur zur Hälfte anzusetzen.

Voraussetzungen für die Kinderzulage sind,
- dass der Anspruchsberechtigte (oder sein Ehegatte) im jeweiligen Kalenderjahr des Förderzeitraums für das Kind einen Kinderfreibetrag, Kindergeld oder einen Freibetrag für Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf erhält, und
- dass das Kind zu seinem Haushalt gehört oder zu einem Zeitpunkt im Förderzeitraum gehört hat.

Die Summe aus den insgesamt gewährten Fördergrundbeträgen und den Kinderzulagen darf die Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten der Wohnung nicht übersteigen. Bei Ausbauten und Erweiterungen darf diese Summe nicht über 50 % der Herstellungskosten liegen.

3. Wie lange wird die Eigenheimzulage gewährt?

Der Förderzeitraum beträgt acht Jahre. Er beginnt im Jahr der Fertigstellung oder Anschaffung der Wohnung und endet mit Ablauf des siebten Jahres nach Anschaffung oder Fertigstellung.

Beginnt die Nutzung nicht im Jahr der Anschaffung oder Fertigstellung, sondern erst in einem späteren Jahr, gehen die Jahre des Förderzeitraums verloren, in denen die Wohnung nicht zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurde. Der achtjährige Zeitraum wird nicht verlängert.

Wird innerhalb des Förderzeitraums die Nutzung der Wohnung zu eigenen Wohnzwecken aufgegeben oder die Wohnung verkauft, endet der Förderzeitraum mit Ablauf des entsprechenden Jahres. Der noch nicht ausgeschöpfte Förderzeitraum kann gegebenenfalls auf ein Folgeobjekt übertragen werden.

4. Wird Energiesparen zusätzlich gefördert?

Die so genannte "Ökozulage" ist zum 1. Januar 2003 weggefallen. Zur Zeit nicht mehr zusätzlich gefördert werden der Einbau von Wärmepumpen, Solaranlagen und Wärmerückgewinnungsanlagen. Das gilt auch für den Bau und den Kauf von Niedrigenergiehäusern.

5. Wird die Eigenheimzulage im Rahmen der Einkommensteuererklärung beantragt?

Nein. Für die Eigenheimzulage gibt es bei den Finanzämtern ein eigenes Antragsverfahren.

6. Wer kann die Eigenheimzulage beantragen?

Gewährt wird die Eigenheimzulage nur, wenn zu Beginn des Förderzeitraums bestimmte Einkunftsgrenzen nicht überschritten sind.

(Regelung bis Ende 2003) 7. Welche Einkunftsarten werden in die Berechnung der Einkunftsgrenze einbezogen?

Maßgeblich für die Einkunftsgrenze ist der Gesamtbetrag der Einkünfte. Darin sind alle Einkunftsarten enthalten.

(Regelung bis Ende 2003) 8. Wie errechnen sich die Einkunftsgrenzen?

Für Wohnungen, deren Zeitpunkt der Anschaffung oder Fertigstellung nach dem 31. Dezember 2001 liegt, beträgt die Einkunftsgrenze
- bei Alleinstehenden 81.807 Euro,
- bei Ehegatten 163.614 Euro.

Diese Einkunftsgrenze erhöht sich pro Kind um 30.678 Euro. Dazu muss erfüllt sein,
- dass der Anspruchsberechtigte (oder sein Ehegatte) für dieses Kind im Jahr des Wohnungseinzugs Kindergeld, einen Kinderfreibetrag oder einen Freibetrag für Betreuungs- und Erziehungsbedarf oder Ausbildungsbedarf erhält, und
- dass das Kind zu seinem Haushalt gehört oder zu einem Zeitpunkt im Förderzeitraum gehört hat.

Für das Errechnen der Einkunftsgrenzen werden alle Einkünfte des Erstjahres und alle Einkünfte des Jahres davor zusammen gerechnet. Erstjahr ist das Jahr, in dem erstmals sämtliche Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Eigenheimzulage vorliegen.

Seit Einführung des Halbeinkünfteverfahrens im Jahr 2001 gilt (zum Beispiel für Dividenden): Der Gesamtbetrag der Einkünfte erhöht sich um die nach § 3 Nr. 40 Einkommensteuergesetz (EStG) steuerfrei bleibenden Beträge und mindert sich um die nach § 3c Abs. 2 EStG nicht abziehbaren Beträge.

(Regelung bis Ende 2003) 9. Wie kommt man schnell auf den Gesamtbetrag der Einkünfte?

Schauen Sie in Ihre Steuerbescheide. Den Gesamtbetrag der Einkünfte und die Hinzu- und Abrechnungsbeträge können Sie den Steuerbescheiden entnehmen, wenn Ihnen diese bereits vorliegen.

(Regelung bis Ende 2003) 10. Was ist, wenn eine Wohnung mehreren Eigentümern gehört?

Sind mehrere Anspruchsberechtigte Eigentümer einer Wohnung und haben diese zugleich Anspruch auf einen Kinderfreibetrag oder einen Freibetrag für Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf für das gleiche Kind , das zu ihrem Haushalt gehört, erhöht sich die Einkunftsgrenze nur um 15.339 Euro.


11. Was passiert, wenn die Einkunftsgrenze im Förderzeitraum über- oder unterschritten wird?

Es kommt manchmal vor, dass die maßgebliche Einkunftsgrenze im Förderzeitraum über- oder unterschritten wird.

Liegen die Einkünfte in einem späteren Jahr des Förderzeitraums über der Grenze, wird die festgesetzte Eigenheimzulage trotzdem weiter ausgezahlt.

Liegen die Einkünfte im möglichen Förderzeitraum anfangs über der Einkunftsgrenze und fallen erst in späteren Jahren darunter, kann die Eigenheimzulage erst ab diesem Jahr beansprucht werden. Eine Nachholung der Eigenheimzulage für frühere Jahre ist nicht möglich.

Beispiel: Die Einkunftsgrenze war zu Beginn des Förderzeitraums überschritten. Im dritten Jahr liegt sie unter den maßgeblichen Grenzen. In diesem Fall kann die Eigenheimzulage ab dem dritten Jahr für die restlichen 6 Jahre gewährt werden.

12. Wann kann die Eigenheimzulage beantragt werden?

Der Antrag kann gestellt werden, sobald die Wohnung zu eigenen Wohnzwecken genutzt wird. Dafür ist der tatsächliche Einzug maßgebend. Beim Kauf einer Wohnung, die Sie vorher gemietet hatten, beginnt die Nutzung zu eigenen Wohnzwecken an dem Zeitpunkt, an dem laut Kaufvertrag Nutzen, Lasten und Gefahr übergehen.

13. Wo ist der Antrag auf Eigenheimzulage zu stellen?

Bei dem Finanzamt, in dessen Bezirk Sie sich nach Bezug der neuen Wohnung überwiegend aufhalten (Wohnsitzfinanzamt).




14. Welche Unterlagen müssen dem Antrag beiliegen?

Bitte legen Sie dem ausgefüllten Antragsformular noch bei:
- den Kaufvertrag bzw. die Baugenehmigung und Baurechnungen mit Baukostenaufstellung,
- einen Nachweis über die Nutzung zu eigenen Wohnzwecken, zum Beispiel eine Meldebescheinigung),
- Unterlagen über die Finanzierung.

15. Muss der Antrag jedes Jahr neu gestellt werden?

Nein. Die Eigenheimzulage wird mit einem Bescheid für den gesamten Förderzeitraum festgesetzt. Ein erneuter Antrag ist nur erforderlich, wenn sich die Voraussetzungen für die Förderung geändert haben (Wegfall der Eigennutzung, nachträgliche Herstellungskosten, Anzahl der Kinder).






16. Wann wird die Eigenheimzulage ausgezahlt?

Im Antragsjahr wird die Eigenheimzulage für das laufende Jahr und für die vorangegangenen Jahre, für die bereits ein Anspruch bestanden hat, zusammen ausgezahlt, und zwar innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Bescheids. Für die folgenden Jahre erfolgt die Auszahlung jährlich, jeweils am 15. März.
mehr zum Thema:

 

Ratgeber

RatgeberService für den öffentlichen Dienst - jedes Buch nur 7,50 Euro.
Die beliebte Ratgeberreihe für Beamte und den öffentlichen Dienst umfasst mehrere Buchtitel, beispielsweise "Die Beamtenversorgung".

Mehr Informationen
© 2008 • www.die-beamtenversorgung.de • Alle Rechte vorbehalten