Dritter Versorgungsbericht:
I. Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter sowie Berufssoldatinnen und Berufssoldaten
6.3.2. Entwicklung der Zahl der Versorgungsempfänger und ihrer Bestimmungsgrößen bis zum 1. Januar 2003

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Dritter Versorgungsbericht:
A. Versorgungsleistungen von 1970 bis 2050


6.3.2. Entwicklung der Zahl der Versorgungsempfänger und ihrer Bestimmungsgrößen bis zum 1. Januar 2003

Entwicklung der Zahl der Versorgungsempfänger

Siehe auch Anhang, Tabellen A I 19 bis A I 21

Zahlenmäßige Entwicklung der Versorgungsempfänger vom 1. Januar 1970 bis zum 1. Januar 2003
(Siehe Übersicht A I 110 und Abb. A I 50)

Die Zahl der Versorgungsempfänger im mittelbaren öffentlichen Dienst betrug am 1. Januar 2003 rund 21 100; sie hat sich seit 1970 um 124,5 % erhöht, am stärksten zwischen 1994 und 1995. Seit 2001 hat sich jedoch der Anstieg verlangsamt.

Übersicht A I 110:
Entwicklung der Zahl der Versorgungsempfänger im mittelbaren öffentlichen Dienst vom 1. Januar 1970 bis zum 1. Januar 2003

(Tabelle Seite 229)

(Grafik Seite 230)

Zahlenmäßige Entwicklung und Altersstruktur des Aktivpersonals

Siehe auch Anhang, Tabellen A I 16 bis A I 18

Entwicklung seit 1960

2002 waren 58 500 Beamtinnen und Beamte – ohne Beurlaubte – im mittelbaren öffentlichen Dienst beschäftigt. Damit hat sich deren Zahl seit 1960 fast verfünffacht (siehe Übersicht A I 111 und Abb. A I 51), das zum Teil an der Ausgliederung von Einrichtungen aus den Haushalten der Gebietskörperschaften liegt. In einigen Ländern wurden Beamtinnen und Beamte, insbesondere der Hochschulen und Hochschuleinrichtungen in den mittelbaren öffentlichen Dienst verlagert.

Übersicht A I 111:
Entwicklung der Zahl der Beamtinnen und Beamten im mittelbaren öffentlichen Dienst von 1960 bis zum 30. Juni 2002*

(Tabelle Seite 231)

(Grafik Seite 231)

Altersstruktur 2002

(siehe Abb. A I 52 und A I 53)

Im mittelbaren öffentlichen Dienst sind zwischen 1993 und 2002 bei den Geburtsjahrgängen 1943 und älter nur gut ein Viertel aus dem Dienst ausgeschieden. Die Zahl der über 50-jährigen betrug im Jahr 1993 rund 8 700 (23,5 %), 1999 rund 13 100 (25,7%) und 2002 rund 17 900 (30 %). Die Verteilung auf die Altersjahrgänge ist hier relativ gleichmäßig. Der Anteil der 30- bis 39-jährigen beträgt 28,1 % und der Anteil der 40- bis 50-jährigen 30,5 %. Der Anteil der Beamtinnen im mittelbaren öffentlichen Dienst bei den unter 45-jährigen beträgt knapp drei Viertel (siehe Übersicht A I 112).

Übersicht A I 112:
Altersklassen und Beschäftigungsumfang der Beamtinnen und Beamten im mittelbaren öffentlichen Dienst nach Geschlecht am 30. Juni 2002

(Tabelle Seite 232)

(Grafik Seite 232)

(Grafik Seite 233)

Entwicklung des Frauenanteils

Die Zahl der Beamtinnen im mittelbaren öffentlichen Dienst hat sich seit 1960 um das Achtfache erhöht. Damit ist der Frauenanteil von 21 % im Jahr 1960 auf 37 % im Jahr 2002 gestiegen.

Der steigende Frauenanteil hat insoweit Auswirkungen auf die Personalkosten, als auch im mittelbaren öffentlichen Dienst die Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung oder Beurlaubung überwiegend von Frauen (27,9 %) wahrgenommen wird (siehe Übersicht A I 112).

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